Es geht langsam auf Sylvester zu und es wird Zeit mal auf 2009 und das vergangene Jahrzehnt zurück zu blicken. Ja ich weiß, ich bin nicht der erste, der auf die Idee eines „großen Jahresrückblick“ kommt.
Das Jahrzehnt
So habe ich heut gehört, dass das Album „Mensch“ vom Grönemeyer das weltweit meistverkaufte Album der letzten zehn Jahre war. Ebenso Harry Potter die erfolgreichste Bücherreihe. Cool oder… naja. Hat mich weniger interessiert.
Aber ich habe heute einen tollen Namen für unsere Generation gehört. Wir werden wohl ab jetzt auch die Nuller genannt. Weil dieses Jahrzehnt ja die „0“ als „fortlaufende Nummer“ hat. Trends der Nuller sind Arschgeweih, Wellness, Bloggen, Twittern (und weitere Internetplattformen) sowie das bekannte „to go“. Unser Jahrzehnt war wohl hektischer als die vorhergegangen, was sich auch auf die Menschen übertragen haben soll.
Das mag alles sein. Ich persönlich hab mir jetzt kein Arschgeweih stechen lassen und bin kaum in der Lage meinen Kaffee im gehen zu trinken, ohne mich dabei einzusauen. (Okay, was das Bloggen & Co angeht bin ich ein Nuller)
2009
Soviel zu den offiziellen Trends des vergangen Jahrzehnts. Kommen wir zu meinem persönlichen Jahr 2009. Ohne jetzt schon eine Bewertung einfließen zu lassen kann ich schon mal vorweg greifen und sagen. Es war ereignisreich.
Das Jahr hat eigentlich verdammt gut begonnen, denn zu Beginn des Jahres bin ich von zuhause ausgezogen. In eine WG im berühmten Luisenviertel der Wuppertaler Altstadt. Das Studenten-Viertel unserer Stadt.
Von zuhause weg zu sein war großartig. Ich genoss die Freiheiten und die Pflichten einen eigenen Haushalt zu haben. Und dann dauerte es nicht lange und eine sehr nette junge Dame trat in mein Leben. Und seit nunmehr fast 9 Monaten bin ich mit ihr zusammen. Und verdammt, das muss einmal gesagt werden.
Ich bin da richtig glücklich drüber.
Allerdings entwickelte sich anfangs unbemerkt (da nicht wirklich geredet wurde) später jedoch recht massiv das WG-Leben mehr und mehr negativ. Meine Mitbewohnerin war der Meinung, dass ich meine Aufgaben nicht zu ihrer Zufriedenheit erledigen würde. Ich sah und seh’ das anders, vor allem, weil sie selber ihre eigenen Ansprüche an mich, selber eigentlich auch nie erfüllte. Außerdem waren die meisten Vorwürfe, welche sie mir machte, genauso umgekehrt auf sie anzuwenden. Naja, aber davon nicht mehr. (beim letzten mal, als ich darüber geschrieben habe, verzeichnete der Blog irgendwie dreimal so viele Hits, woran das wohl liegen mag
)
Apropos Blog: Den hab ich im vergangen Jahr ja auch gestartet. Anscheinend hat sich ein gewisser harter Kern gebildet, den es alle paar Tage mal hierher verschlägt. Ich freu darüber, dass ihr euch hier blicken lasst und Interesse an den Artikeln habt, welche ich dann und wann poste.
Wenn ich eine Bitte äußern dürfte: Kommentare Leute! Kommentare
Also ich bin dann zum Ende des Dritten Quartals aus der WG raus und bin erstmal bei Freunden, dann bei meiner Freundin und schließlich in meiner eigenen Wohnung untergekommen. Durch das Wohnen mit meinem Kollegen und bei meiner besseren Hälfte konnte ich sehen, dass es in einer WG auch recht harmonisch zugehen kann.
Die Wohnungssuche und das ständige „Nicht-zuhause-sein“ ging mir ziemlich auf den Sack, weshalb ich weder bei AIESEC noch im Studium richtig viel machen konnte. Außerdem hab ich nicht mehr wirklich geschafft regelmäßig zum Sport zu gehen… was dazu geführt hat, dass ich meinen Diätplan nicht wirklich einhalten konnte… was dazu geführt hat, dass meine „schlafenden Energiereserven“ zugenommen hatten. Naja Shit happens.
2010 – Die Preview
Für 2010 habe ich mir jedoch vorgenommen innerhalb von 6 Monaten auf 96 Kilo runter zu hungern und meine vier Scheine für dieses Semester zu machen. Und neben einem noch geheimen Projekt ist mein Plan, dass ich im kommenden Jahr genug Geld spare, um Ende des Jahres mein Auslandspraktikum über AIESEC zu machen.
Zusammenfassung.
Nun… Abschließend lässt sich sagen. Das vergangene Jahr war anstrengend, stressig aber auch verdammt gut. Es war ein spaßiger Ritt und ich will hier meinen Freuden danken, mit denen ich die letzten 12 Monate verbringen durfte. Außerdem will ich mich auch bei den Lesern dieses Blogs bedanken (was wahrscheinlich nahezu die gleiche Gruppe ist
).
Ich wünsche euch allen einen guten Übergang und hoffe, dass ihr erreicht, was immer ihr euch vornehmt! Haut rein!